Anglerdemo- Aktuelles

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    • Und somit schreibe ich dann mal etwas aktuelles :thumbsup:

      Gestern waren wir in Heiligenhafen und haben mit Ostholstein TV einen Beitrag zum Baglimit gedreht. Diesen werden wir noch in dieser Woche veröffentlichen. Da geht es u.a. um die Entwicklung der Dorschbestände in der westlichen Ostsee, wie die Realität an der Küste aussieht und was wir von der Politik anhand der realen Zahlen beim Baglimit für 2018 und 2019 fordern. Viele Zahlen und Grafiken, aber so ist das mit der Wissenschaft. Dafür haben wir uns monatelang mit diesem Thema beschäftigt und viele Gespräche gefüht, Daten ausgewertet und verdammt viele Mails geschrieben und gelesen.


      Es bleibt spannend...
      Stolz ein Fehmarnangler zu sein!


      SEA2
    • Liebe Angelfreunde,

      der Angeltourismus an der deutschen Nord- und Ostsee stehtvor großen Herausforderungen.

      Das Thema der Stunde für Meeresangler und denAngeltourismus an der deutschen Ostseeküste ist – neben den weiterhin drohendenAngelverboten in den AWZ – natürlich das „Baglimit“ für den Dorsch für daskommende Jahr. Die ersten Veröffentlichungen dazu lassen leider befürchten,dass es zu keiner Anhebung in 2018 kommen wird.

      Wir haben uns in den letzten Wochen intensiv mit dem Themabeschäftigt. Grundlage für alle Berechnungen sind die Durchschnittsfänge derFreizeitfischer in den Jahren 2014 bis 2016. Diese betrugen laut ICES 2654Tonnen. Mit Einführung des „Baglimit“ wurde uns eine „Quote“ von 1754 Tonnen für2017 zugestanden.

      Wie sieht es aber aktuell mit dem Dorschbestand aus? Wiesteht es um den Angeltourismus? Was fordern wir für 2018 von der Wissenschaftund von der Politik?

      Die Realität an der Küste- das erklären wir Euch gerne inunserem neuen Video.

      Video Baglimit 2018



      Euer Team Anglerdemo
      Stolz ein Fehmarnangler zu sein!


      SEA2
    • Das hört sich doch gut an.
      DANKE1 an das Orga Team.
      Und natürlich drücken Marian und ich ganz fest die Daumen :thumbsup:

      Lars war das nur für you tube gedreht ?
      Oder kommt da auch noch etwas im sh Magazin ?

      LG aus Celle smilie winke
      Die Lebensspanne ist die selbe,ob man sie lachend oder weinend verbringt.
      ,,Budda,,


      Fischfred grüßt Sonnenscheinsmilie

      Fla1 Dagegen2
    • Heute ist in den Lübecker Nachrichten ein Bericht zum aktuellen Stand „Angelverbote in den AWZ“ erschienen. Hierzu möchten wir – in Absprache mit der CDU - wie folgt Stellung beziehen:

      In Bezug zu den vom Bundesumweltministerium geplanten Angelverboten insbesondere im geplanten NSG Fehmarnbelt gibt es keinen neuen Sachstand. Wie bereits in den vergangenen Monaten befinden sich die Verordnungsentwürfe in einer sogenannten Ressortabstimmung zwischen dem Bundeslandwirtschafts- und dem Bundesumweltministerium. Der Grund für diese lange Abstimmungsphase liegt darin, dass Bundeslandwirtschafsminister Christian Schmidt (CSU) sein Ministerveto gegen die Pläne der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) eingelegt hat. Letztlich ist die Gesetzeslage aber eindeutig: Dieses Veto hat (leider) nur aufschiebende Wirkung. Die letzte Entscheidung fällt Bundesministerin Hendricks und sie ist dabei gemäß dem verfassungsrechtlichen Ressortprinzip weder vom Bundeslandwirtschaftsminister noch von der Bundeskanzlerin abhängig.
      Eine Kabinettsbefassung mit der Problematik Angelverbot hat nicht stattgefunden. Daher ist die Mitteilung, dass es bisher zu keiner Kabinettsbefassung kam, auch nicht verwunderlich und kein neuer Sachstand. Erst recht ist dies kein Widerspruch zur Aussage der Kanzlerin in Heiligenhafen am 14. Juli 2017. Die Bundeskanzlerin, die mit der Problematik sehr vertraut ist, hat zugesagt, sich innerhalb der Bundesregierung gegen das geplante Angelverbot auszusprechen. Dazu steht sie nach wie vor und dies zeigt sich unter anderem auch darin, dass die Verordnungen eben noch nicht erlassen wurden. Die von ihr versprochenen Gespräche finden auf einer informellen Ebene statt.

      Dieses ist in unseren Augen weiterhin als Erfolg zu verzeichnen! Entgegen der Ankündigung von Ministerin Hendricks die Angelverbote im Mai/ Juni einzuführen, haben wir bis jetzt noch keine unterzeichnete Verordnung und somit keine Angelverbote.
      Stolz ein Fehmarnangler zu sein!


      SEA2
    • Unser Video zum Baglimit hat eine große Reichweite erzielt und zeigt, dass es sich hierbei um ein aktuelles Thema bei uns Meeresanglern handelt.
      Wir möchten heute noch einmal anhand einer Darstellung aufzeigen, wie wir unsere Rechnung aufgestellt haben.

      Basis für unsere Berechnung sind die durchschnittlichen Fänge der Freizeitfischer in den Jahren 2014 bis 2016, laut ICES 2654 Tonnen p.a. Durch das seit 01. Januar 2017 gültige Baglimit von 5 (3) Dorschen, haben wir eine Fangmenge von 1754 Tonnen zugestanden bekommen. Nach ersten Infos aus Brüssel, soll diese Fangmenge für die Freizeitfischer auch in 2018 Gültigkeit haben. Jedoch rechnet man dort noch mit den Zahlen aus der Vergangenheit, d.h. der Rückgang im Angeltourismus findet keine Berücksichtigung!

      Im Video haben wir bereits erwähnt, dass wir die Zahlen der Angler auf den Hochseeangelschiffen für das erste Halbjahr 2017 von den Häfen erhalten haben und somit einen Rückgang auf den Angelschiffen von 32% nachweisen können. Wir sind der Meinung, dass dieser Rückgang unbedingt bei der Festlegung des Baglimit für 2018 Berücksichtigung finden muss. Fallen bei der kommerziellen Fischerei Kutter weg, wird die Quote ja auch auf die verbleibenden Schiffe verteilt- und nicht auf die Anzahl der Schiffe von vor ein paar Jahren.
      Zahlen zur Entwicklung der Brandungsangler oder Kleinbootangler oder gar zu aktuellen Fängen der Freizeitfischer liegen uns nicht vor. Auch auf Nachfrage bei der Wissenschaft und Politik konnte man keine aktuellen Zahlen nennen. Somit haben wir hier anzunehmende Rückgänge nicht berücksichtigt.

      Unsere Rechnung ist relativ einfach. Wir gehen grundsätzlich von den o.g. 2654 Tonnen aus. Davon ziehen wir jeweils die von Thünen/ ICES genannten Fangreduzierungen durch das Baglimit in Höhe von 5, 6, 7 und 8 Dorschen pro Angler/ Tag ab. Der Anteil der Fänge von Anglern auf den Hochseeangelschiffen beträgt 46%. Von dieser Fangmenge ziehen wir den Rückgang der Angler von 32% ab. So haben wir unsere Forderung von 8 Dorschen pro Angler/ Tag über 12 Monate errechnet.

      Bei unserer Forderung handelt es sich demnach nicht um eine Erhöhung der Fangmenge der Freizeitfischer, sondern wir möchten eine weitere Kürzung der uns zustehenden Fangmenge verhindern!



      Nach ersten Meldungen sollen die Fangmengen der kommerziellen Fischerei in 2018 um 9% erhöht werden- erneut zu Lasten der Meeresangler? Das können und wollen wir nicht akzeptieren. Aus diesem Grund haben wir unsere Forderung natürlich auch der Politik mitgeteilt. Das sind wir dem Angeltourismus schuldig, eine positive Entscheidung ist die Politik dem Angeltourismus schuldig.

      Der Angeltourismus hat eine Chance verdient, die Tradition muss erhalten bleiben. Jedes weitere Hochseeangelschiff das durch eine Insolvenz wegfällt, ist unwiederbringlich verloren!
      Stolz ein Fehmarnangler zu sein!


      SEA2
    • Lars S-H schrieb:

      Jedes weitere Hochseeangelschiff das durch eine Insolvenz wegfällt, ist unwiederbringlich verloren!
      Gerade darum ist es doch wichtig nicht bis zur Bundestagswahl mit den Entscheidungen zu warten.

      Aber das ist halt Politik. Das sehe ich bei uns an der Schule auch. Ein ganzes Dachgeschoss bleibt leer stehen, weil die Politik es so will und keiner weiß wie die Wahl ausgeht. Evtl werden die Räume doch wieder der eigentlich ausgelaufende Schulform zur Verfügung gestellt werden. Je nachdem wer die Mehrheit bekommt und ob diese Koalition die Förderschule doch wieder einführen will.

      Aber durch die Misere der Oberschule und Rückgang zu G 9 benötigt das Gymnasium selber bis 2020 -- 8 weitere Klassenräume.

      Nur jetzt steht alles still......... Politik ist nichts für mich.........
      Gruß Jochen
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      anglerdemo.de
    • Dieser Beitrag ging heute per Mail an unseren "großen Verteiler". Empfänger waren die Presse, die Wissenschaft sowie die Politik im Land, im Bund und in Europa. Die ersten Reaktionen/ Antworten sind ausnahmslos positiv ausgefallen! Vielen Dank für die Veröffentlichung Thomas Kalweit von Fisch & Fang.

      Wir müssen gemeinsam auf großer Bühne für eine faire Behandung der Freizeitfischerei kämpfen!

      Das Thünen- Institut hat heute sogar angerufen und unsere Arbeit gelobt! Darf man an dieser Stelle sicherlich einmal erwähnen, oder? ;)



      fischundfang.de/dorschmanagement-2018/
      Stolz ein Fehmarnangler zu sein!


      SEA2