Anglerdemo- Aktuelles

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    • Danke Andy, da bist Du ja echt fix gewesen! :thumbup:

      Der Bericht ist aus der Septemberausgabe von Rute & Rolle. Wir haben freundlicherweise die Genehmigung zur Veröffentlichung erhalten, dafür natürlich vielen dank an Jesco vom Rute & Rolle Team.

      Das Interview ist damals quasi auf dem Weg zum Flughafen in den Urlaub gelaufen, dafür ist es ganz gut geworden, oder? :thumbsup:

      Das Interview ist für uns eigentlich ein weiterer wichtiger Schritt, denn die Fachpresse hat den Ernst der Lage mittleweile erkannt und sich dem Thema angenommen, also nicht nur einen "Zweizeiler" veröffentlicht. Dafür haben wir die auch regelmäßig mit Pressemeldungen geflutet.

      Ich denke wir sind weiterhin auf einem guten Weg. Für das baglimit haben wir uns eingesetzt, obwohl wir das ursprünglich nie als Thema für "Anglerdemo" angesehen haben. Doch leider konnten wir von andere Stelle wenig bis gar nichts zu dem Thema lesen oder hören, so dass die Kapitäne uns gefragt/ gebeten haben, hier mal aktiv zu werden.

      Am Mittwoch kommt aber ein nächster "Schuss" zu unserem Kernthema, den Angelverboten. Einen wollen wir der Politik vor der Bundestagswahl noch vor den Bug knallen. Ab dem 25. September - also nach der Wahl -interessiert das eh niemanden mehr, da muss man realitisch sein.

      Es sei denn wir kippen denen eine Ladung tote Fische in Berlin vor die Tür... Oder wir setzen meine wirren Ideen doch noch um :saint:
      Stolz ein Fehmarnangler zu sein!


      SEA2
    • Die Lübecker Nachrichten haben heute ein Interview mit Dr. Zimmermann vom Thünen- Institut veröffentlicht.

      http://www.ln-online.de/…/Dorsch-Auch-2018-niedrige-Fangquo…


      Natürlich sind wir mit der Sichtweise zum Baglimit nicht einverstanden, denn auch hier werden die aktuellen Zahlen nicht berücksichtigt.
      Interessant ist natürlich, dass er darauf verweist, dass die Anglerverbände eine Schonzeit fordern! Die haben immer noch nicht verstanden, dass viele Hochseeangelschiffe dann verloren wären. Was müssen wir noch unternehmen, damit die das verstehen? Die paar Tonnen Dorsch, die Angler in der Laichzeit fangen, holt ein kommerzieller Kutter mit einem Hol am 31. Januar aus der Ostsee. Diese Dorsche laichen dann auch nicht mehr. Da sind wir mit Thünen weiterhin nicht einer Meinung, da dieses den Angeltourismus unverhältnismäßig stark einschränken und die Folgen gravierend wären.

      Das Anlandegebot wird bei der kommerziellen Fischerei nicht kontrolliert, aber das Baglimit bei Anglern schon? Das bedeutet doch, dass man auch beim Discard lediglich Schätzungen und Hochrechnungen in die Bestandsberechnungen einfliessen lässt. Aber den Angler schaut man auf die Finger. Wie war das noch mit "die Großen lässt man laufen"?

      Wir stimmen allerdings den Aussagen von Herrn Dr. Zimmermann zum Thema Angelverbote in den AWZ uneingeschränkt zu. Zitat:"Die Politik kann natürlich jederzeit beschließen, dass ganzjährig fischereifreie Zonen notwendig sind. Ich habe allerdings Probleme, der Argumentation, mit der die ganzjährigen Verbote begründet werden, aus wissenschaftlicher Sicht zu folgen. Zu fragen ist doch, was ist das Schutzgut in diesen Gebieten? Sind es rastende Wasservögel? Dann wären für die Rastzeiten Einschränkungen des Motorbootverkehrs sinnvoll. Oder sollen die Riffe, die Kinderstube für viele Fische, geschützt werden? Dann verbietet sich die Fischerei mit Grundschleppnetzen. Im Fall der Angelfischerei, die den Meeresboden und die Riffe nicht beeinträchtigt, überzeugt mich die Argumentation des Bundes-Umweltministeriums nicht."
      Diese Aussage von Herrn Dr. Zimmermann bestätigt unsere Sicht und Argumentation gegen die Angelverbote.

      Umweltministerin Barbara Hendricks von der SPD setzt ihre ideologischen Ziele also nicht nur gegen die CDU, gegen den Tourismus und die Menschen an der Küste durch, sondern auch gegen die vom Bund und von der EU finanzierte Wissenschaft. Da stellen wir uns die Frage, warum man diese Wissenschaft finanziert, jedoch deren Empfehlungen nicht umsetzt und lieber die eigenen, persönlichen Ziele willkürlich durchsetzt! Wir nennen das "Cherry- picking", nämlich die Wissenschaft zu zitieren, wenn es den eigenen Interessen nützt (Baglimit) und die Wissenschaft ignorieren, wenn es den eigenen Zielen (Angelverbote AWZ) nicht entspricht. Ja, das ist Demokratie im Sinne von Barbara Hendricks und Martin Schulz (er hat ja mitteilen lassen, dass er seiner Ministerin uneingeschränkt vertraut!). Eine Art von Demokratie, die wir nicht teilen und unterstützen können und werden.
      Stolz ein Fehmarnangler zu sein!


      SEA2
    • Lars S-H schrieb:

      Die Lübecker Nachrichten haben heute ein Interview mit Dr. Zimmermann vom Thünen- Institut veröffentlicht.

      http://www.ln-online.de/…/Dorsch-Auch-2018-niedrige-Fangquo…


      Natürlich sind wir mit der Sichtweise zum Baglimit nicht einverstanden, denn auch hier werden die aktuellen Zahlen nicht berücksichtigt.
      Interessant ist natürlich, dass er darauf verweist, dass die Anglerverbände eine Schonzeit fordern! Die haben immer noch nicht verstanden, dass viele Hochseeangelschiffe dann verloren wären. Was müssen wir noch unternehmen, damit die das verstehen? Die paar Tonnen Dorsch, die Angler in der Laichzeit fangen, holt ein kommerzieller Kutter mit einem Hol am 31. Januar aus der Ostsee. Diese Dorsche laichen dann auch nicht mehr. Da sind wir mit Thünen weiterhin nicht einer Meinung, da dieses den Angeltourismus unverhältnismäßig stark einschränken und die Folgen gravierend wären.

      Das Anlandegebot wird bei der kommerziellen Fischerei nicht kontrolliert, aber das Baglimit bei Anglern schon? Das bedeutet doch, dass man auch beim Discard lediglich Schätzungen und Hochrechnungen in die Bestandsberechnungen einfliessen lässt. Aber den Angler schaut man auf die Finger. Wie war das noch mit "die Großen lässt man laufen"?

      Wir stimmen allerdings den Aussagen von Herrn Dr. Zimmermann zum Thema Angelverbote in den AWZ uneingeschränkt zu. Zitat:"Die Politik kann natürlich jederzeit beschließen, dass ganzjährig fischereifreie Zonen notwendig sind. Ich habe allerdings Probleme, der Argumentation, mit der die ganzjährigen Verbote begründet werden, aus wissenschaftlicher Sicht zu folgen. Zu fragen ist doch, was ist das Schutzgut in diesen Gebieten? Sind es rastende Wasservögel? Dann wären für die Rastzeiten Einschränkungen des Motorbootverkehrs sinnvoll. Oder sollen die Riffe, die Kinderstube für viele Fische, geschützt werden? Dann verbietet sich die Fischerei mit Grundschleppnetzen. Im Fall der Angelfischerei, die den Meeresboden und die Riffe nicht beeinträchtigt, überzeugt mich die Argumentation des Bundes-Umweltministeriums nicht."
      Diese Aussage von Herrn Dr. Zimmermann bestätigt unsere Sicht und Argumentation gegen die Angelverbote.

      Umweltministerin Barbara Hendricks von der SPD setzt ihre ideologischen Ziele also nicht nur gegen die CDU, gegen den Tourismus und die Menschen an der Küste durch, sondern auch gegen die vom Bund und von der EU finanzierte Wissenschaft. Da stellen wir uns die Frage, warum man diese Wissenschaft finanziert, jedoch deren Empfehlungen nicht umsetzt und lieber die eigenen, persönlichen Ziele willkürlich durchsetzt! Wir nennen das "Cherry- picking", nämlich die Wissenschaft zu zitieren, wenn es den eigenen Interessen nützt (Baglimit) und die Wissenschaft ignorieren, wenn es den eigenen Zielen (Angelverbote AWZ) nicht entspricht. Ja, das ist Demokratie im Sinne von Barbara Hendricks und Martin Schulz (er hat ja mitteilen lassen, dass er seiner Ministerin uneingeschränkt vertraut!). Eine Art von Demokratie, die wir nicht teilen und unterstützen können und werden.
      Am Sonntag 18.00 Uhr hat sich das Thema Hendricks hoffentlich erledigt :thumbsup:
      Peter smilie winke
      - Wer glaubt, Ostseesangeln sei einfach, denkt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten -

      Dagegen2 Fla1
      anglerdemo.de
    • Rapala-Schlepper schrieb:

      Am Sonntag 18.00 Uhr hat sich das Thema Hendricks hoffentlich erledigt :thumbsup: Peter smilie winke
      Nach unseren Informationen hat sich das Thema tatsächlich mit dem neuen Kabinett erledigt, unabhängig vom Wahlausgang. D.h. aber nicht, dass die Ministerin die Verordnung ncht doch noch unterzeichnet oder ein eventueller Nachfolger (gar der gründe Habeck?) die Verbote durchsetzt. Denn was passiert mit dem Staatssekretär Jochen Flasbarth?
      Stolz ein Fehmarnangler zu sein!


      SEA2
    • Peter da würde ich mir nicht so sicher sein.Welche Warscheinlichkeiten der neuen Koalition es am Ende gibt ist ja weithin bekannt.
      Aber vieleicht wählt jetzt ja ganz viel gelb. ?(
      Dann währe die Kuh vom Eis :D
      Ob nun schwarzrot ,schwarzgrün oder gar
      Schwarzrotgrün das ist alles eine
      Suppe Kerze01
      smilie winke
      Die Lebensspanne ist die selbe,ob man sie lachend oder weinend verbringt.
      ,,Budda,,


      Fischfred grüßt Sonnenscheinsmilie

      Fla1 Dagegen2
    • Lars hättest du das vor einem Jahr gedacht , das du jetz so Bekannt und von einigen "Vereinen" vieleicht auch gefürchtes wirst :thumbup:
      Mach blos wenn es deine Zeit, Familie erlaubt, für uns und den Angeltorismus so weiter. In 4 Jahren ist wieder Bundestagswahl, "Sag niemals Nie"
      Gruß Peter smilie winke
      - Wer glaubt, Ostseesangeln sei einfach, denkt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten -

      Dagegen2 Fla1
      anglerdemo.de
    • Die Rechnung an sich sieht natürlich schlüssig aus. Aber wenn man das Baglimit erhöht, wird sich auch der Rückgang der Freizeitfischer auf den Kuttern wieder erhöhen und somit die Fangmenge. Erneut müsste dann wieder eine Reduzierung her und wir haben ein auf und ab.
      Dies werden die Verantwortlichen nicht mitmachen und ich denke mal, dass auch uns Angler damit nicht geholfen ist... Wenn wir 2018 sieben Dorsche fangen dürfen, 2019 wieder nur 5 u.s.w u.s.f.!

      Eine sichere Kontrolle der Fangmenge ist auch kaum möglich.

      Entscheidend wird sicher sein, wenn der Tourismusverband abschließende Zahlen herausgeben kann und diese tatsächlich -wie befürchtet- einen starken Rückgang durch fernbleibende Angler vorzeigen kann.
      Ist dies nicht der Fall, ist für die Politiker doch alles in Ordnung. Die paar Hochseekutter interessieren sie nicht, da sie finanziell nicht mal die Portokasse ankratzen!

      Im Moment hält man sich politisch bedeckt, weil die Wahlen vor der Tür stehen.
      Wenn man dann weitere 4 Jahre einen sicheren Sessel hat, kann man wieder mit seinen Entscheidungen 'glänzen'!!!!
    • Demnach macht die Wissenschaft und auch die Politik Deiner Meinung nach alles richtig? Also soll lieber mit den hohen Zahlen aus der Vergangenheit anstatt mit aktuellen Zahlen gerechnet werden - auch wenn diese hohen Zahlen aktuell nur zu 2/3 erreicht werden - und bei einer anzunehmenden Quotenerhöhung die mögliche Zunahme von Anglern berücksichtigt werden?

      Was sind denn für Dich abschließende Zahlen? Wir haben die offiziellen Zahlen der Hafenämter an der deutschen Ostseeküste für das erste Halbjahr 2017 für unsere Rechnung herangezogen. Die Fangmengen werden im Oktober festgelegt, die Gespräche laufen bereist jetzt, die Empfehlungen der Kommision liegen bereits vor. Worauf also warten? Thünen hat 2 Stunden nach unserer Veröffentlichung die Zahlen bei uns angefragt... So schlecht scheinen wir unseren Job nicht zu machen!

      Also, worauf warten? Das wir weiter verarscht werden und der Angeltourismus weiter zerstört wird?

      Leider haben es viele Angler immer noch nicht verstanden- es geht schon lange nicht mehr um Bestände, sondern ausschließlich darum, unser Hobby durch Schützerwahn zu verbieten, siehe Natura 2000 in den AWZ, Großenbrode, Elbe und Müritz oder auch Aalfangverbote, Wolfsbarsch in der Nordsee, Meerforelle in der Ostsee und Gerüchten nach auch der Hering!

      Dazu passt ja, dass ich seit meinem "Anglerdemoaccount" bei Facebook täglich Werbung zu PC Spielen für Angler erhalte.... Denn das ist sicherlich unsere Zukunft, wenn sich keiner wehrt! Mittlerweile werden Hegefischen von Vereinen verboten bzw. Klage angedroht (siehe aktuelle Beispiele vom letzten Wochenende in Hessen), PETA zwingt Gemeinden und Städte dazu Ferienpassaktionen und Schnupperangeln für Kinder abzusagen und nutzt die Schule als Bühne um die PETA Propaganda den jüngsten in unserer Gesellschaft zu vermitteln. Ich bin gerne Angler, meine Kinder haben Spaß daran und das lasse ich mir (uns) nicht nehmen!

      Blutdruck am frühen Morgen ist nicht so gesund....
      Stolz ein Fehmarnangler zu sein!


      SEA2
    • Nein Lars...Eure Arbeit ist phänomenal...!!! :thumbup: :thumbup: :thumbup:
      ... und auch die Berechnung. Nur wenn jetzt aufgrund des Baglimits ein Rückgang der Kutterbuchungen zu vermelden ist und man das Baglimit erhöht, was ja auch rechnerisch richtig wäre, dann werden die Buchungen wieder steigen und mit Erhöhung des Baglimits auch die Fangmenge (rechnerisch) steigen.

      Wenn man also für 2017 errechnet hat, dass 100% Kutterangler mit einem Baglimit von 5 Dorschen für eine bestimmte Fangmengenbegrenzung sorgen, dann feststellt, dass tatsächlich jedoch ein Rückgang von 32% der Angler zu verbuchen ist, dann kann man natürlich diese fehlenden 32% auf die Fangquote aufschlagen. Aber dann ist zu vermuten, dass der 32%ige Rückgang sich erholt und vllt wieder die 100% Angler erreicht werden. Dann müsste wieder das Baglimit runtergesetzt werden.

      Das mag sich vllt kontraproduktiv anhören, doch diese Rechnung wird den Verantwortlichen auch durch den Kopf gehen.

      Mit den abschließenden Zahlen meine ich die Zahlen, die der Tourismusverband hinsichtlich der Urlaubsbuchungen (Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen) am Jahresende feststellen kann. Es war ja mit ein Argument, dass der Angeltourismus einen nicht unerheblichen wirtschaftlichen Anteil hat und sich durch Baglimit und Angelverbote negativ auf alle vom Tourismus abhängigen Betriebe niederschlägt.

      Für 2017 kann sich nur das Baglimit negativ auswirken; die geplanten Angelverbote könnten noch mehr Auswirkungen in diesem Bereich haben.

      Den Verantwortlichen sind die 32% bei den Hochseekuttern doch egal...sie sehen nur die finanziellen Probleme bei den Berufsfischern und den weiterverarbeitenden Betrieben.



      Lars S-H schrieb:




      Leider haben es viele Angler immer noch nicht verstanden- es geht schon lange nicht mehr um Bestände, sondern ausschließlich darum, unser Hobby durch Schützerwahn zu verbieten, siehe Natura 2000 in den AWZ, Großenbrode, Elbe und Müritz oder auch Aalfangverbote, Wolfsbarsch in der Nordsee, Meerforelle in der Ostsee und Gerüchten nach auch der Hering!

      Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht. Doch die 'Beschützer' brauchen Argumente und dann kommen sie mit Bestandszahlen und irrwitzigen Thesen wie Gefährdung der Schweinswale durch Angler!
      Das würde sich natürlich schlagartig ändern, würde der DAFV mal eben 100000 € als Parteispende locker machen!!! :---

      Die von euch erfassten Zahlen sind wichtig und ich wünschte, sie bewirken in den Köpfen der Verantwortlichen auch das Richtige.
    • Ich denke Entwicklungssprünge in der Natur sind immer sehr langsame Prozesse.(Schwankung in den Dorschpopulation)
      Deswegen sollte nichts überstürtzt werden.
      Ja es ist schön wenn wir nächstes Jahr mehr als 5 Dorsche fangen dürfen und Dank Lars vielleicht sogar 8. Ob dann das eigentliche Problehm damit behoben ist mag ich bezweifeln.
      Denn der Fischerreidruck ist nach wie vor hoch. Auch in der Zeit wo der Dorsch Laich trägt. So lange sich daran nichts ändert ist das Problehm nach wie vor existent.
      Was mich immer ins erstaunen versetzt sind die Zahlen. Jeder hat halt immer seine eigenen Eigengefälligen ?( ....und was ist mit der Natur ?
      Ich bin der Meinung wenn eine Schonzeit für den Dorsch geschaffen würde hätte das in ein paar Jahren enorme Auswirkungen.
      Denn nur eine nachhaltige Fischerrei macht
      wirklich Sinn.
      Quasi so wie der Forstwirt beim Holzeinschlag...er denkt in Generationen sonst entsteht eine Lücke.
      Und in der Tat. Auch beim Dorsch ist so eine Lücke. Oder wie viele Dorsche jenseits der Metermarke wurden schon wieder gefangen?
      Ich finde das ist selbst erklärend und benötigt keine Zahlen von Instituten.
      LG Fred smilie winke
      Die Lebensspanne ist die selbe,ob man sie lachend oder weinend verbringt.
      ,,Budda,,


      Fischfred grüßt Sonnenscheinsmilie

      Fla1 Dagegen2
    • Gerne erkläre ich das mit dem Laichdorsch noch einmal, aber in der Kurzversion ;)

      Jeder Dorsch, der entnommen wird, laicht nicht mehr. Klingt doch logisch, oder? Ob im Mai, im September oder im Februar.

      Bitte vergleicht den Dorsch nicht mit einem Zander (Nestbewacher, da macht eine laichschonzeit Sinn!) oder ähnlichem.

      Und die Freizeitfischerei hat in diesem Jahr vermutlich und rechnerisch keine 30 Tonnen Dorsch im Februar/ März entnommen! Das holt ein Kutter mit einem Hol am 31. Januar raus...

      Dorsche in der Größenordnung von einem Meter waren in der westlichen Ostsee schon immer selten, werden aber auch noch gefangen. Selten vom kleinboot, aber dafür vom Kutter und die Schleppnetzfischer haben die regelmäßig am Netz. Und ich versichere Dir- die Angler haben auch daran keine Schuld...

      @AddiHH: Was die Verantwortlichen denken, ist mir egal. Verordnungen sind auch ein wenig an Fakten gebunden. Wir haben jetzt einen vorgelegt und die werden eventuelle andere Zahlen erklären müssen. Das BMEL hat von uns dazu auch ein Schreiben erhalten...

      Und jetzt muss ich noch ein wenig zum Angelverbot in den AWZ schreiben, damit ich pünktlich zum Wahlwochenende Frau Hendricks und Co noch einmal mit einer Pressemeldung grüßen kann... :thumbsup: . Veröffentlichung ist für Samstag geplant.
      Stolz ein Fehmarnangler zu sein!


      SEA2