Anglerdemo 2.0 Es geht weiter !!

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      Ich glaube auch, da Wahlen ins Haus stehen, daß der Politiker an sich, sich derzeit etwas ( vermutlich eher nur scheinbar ) Gesprächsbereiter - / Offener zeigt als nach der Wahl und vielleicht einige, welche vom Tourismus in der Region leben nun überhaupt merken das es sie selbst auch betrifft.....
      Nächstes Jahr ist wieder alles verpufft.............

      Meine Meinung.......jetzt noch während der laufenden Touri - Hoch - Saison oder canceln.

      Ansonsten stimme ich der Aussage zu, daß der Effekt sich irgendwann abschleift da es zur Gewohnheit wird und nur noch der Fahrer der Hochzeitsbimmelbahn seine Aufmerksamkeit schenkt und dieses auch noch genervt......
      Carpe Diem - nutze den Tag - seid Täter des Wortes !
      Hamburger .... smiliefotoman .............dürfen das...................!

      Greatsmilie
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      Da gerade auch an anderer Stelle gepostet, alter Kriegskutter auf Feindfahrt zur Demo.......

      Andreas und Seine aufrechten Wikinger auf der HERTA....... smilierespekt2
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      Greatsmilie

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      Wäre August nicht Sinnvoller ?? Da ist absolute Ferienzeit ... Viele Touristen auf Fehmarn( Da alle Bundesländer Ferien haben),die man dann auch Informieren könnte,dass es die Ferienwohnungen eventuell nächstes Jahr nicht mehr zu diesen Preisen gibt, da Angler weg bleiben und die Vermieter die fehlenden Einnahmen auf die Miete aufschlagen müssen. ... Die Wahlen stehen an und du hast etwas mehr Luft. Da gibt es noch so viele Argumente etc.
      Was du heute kannst besorgen, Fla1 das verschiebe nicht auf morgen
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      Zanderdieb schrieb:

      Wäre August nicht Sinnvoller ??
      Grundsätzlich natürlich eine gute Idee, jedoch für mich persönlich nicht umsetzbar. Erstens bin ich im Urlaub und anschließend ist mein beruflicher Terminkalender mehr als voll. Wir diskutieren gerade heiß, was wir wann machen und ob meine Ideen in der kurzen Zeit realisierbar sind. Das größe Problem sind die Sponsoren. Wir benötigen natürlich erst Gelder, um Aufträge zu vergeben. Aktuell erstellen wir einen detaillierten Ablaufplan und stellen das in der kommenden Woche vor.

      Des Weiteren sehen wir Schwierigkeiten mit den Genehmigungen und fühlen gerade mal auf dem kleinen Dienstweg vor. Alles nicht so einfach. Aber ich liebe Herausforderungen....
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      Dagegen2 SEA2
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      @AddiHH
      Ich denke Lars macht es richtig.
      Wir steuern auf die Bundestagswahl zu.
      Bekanntlich werden da ja die Messer gewetzt. Keiner will sich da einen Fehltritt leisten. Keiner!
      Schon gar nicht die schon zur Landtagswahl ein Niederlage hinnehmen mussten.

      @Lars S-H
      Ich könnte mir vorstellen :

      NEIN ZUM ANGELVERBOT
      JETZT ERST RECHT :D :D :D

      Und warum kann man nicht genauer Stellung beziehen?
      Unsere Art zu fischen ist hoch selektiv.
      Wir haben keine Stellnetze in denen Schweinswahle sich verfangen und jämmerlich ersticken. (War gerade erst wieder im sh Radio)
      Wir schleifen auch nichts hinter uns her was die schützenswehrten Riffs zerstört.
      Diese Dinge sind es wo es den Nerf der Öffentlichkeit trifft.
      Alle wollen die Umwelt schützen.
      Wir Angler sind ja Umweltfreunde denn es ist unsere Grundlage zum Hobby.
      Gruß Fred smilie winke
      Die Lebensspanne ist die selbe: ob man sie weinend oder lachend verbringt.
      ,,Buddha,,


      Fischfred grüßt Sonnenscheinsmilie

      Fla1 Dagegen2
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      Frisch von Gestern

      Verstehen tu ich das aber nicht so richtig, da mit vielen Worten irgendwie wenig gesagt wird....

      Das Teil hier ist zwar vom letzten Jahr, aber sicher nicht uninteressant, wenn auch wieder sehr lang...

      Klick

      Dieses hier ist noch etwas älter, aber ab Frage 4 wirds interessant. Da wird die Freizeitfischerei angesprochen.
      Die Antwort ist jedoch wenig einleuchtend und die auf dei folgenden Fragen wird immer wieder auf die Antwort 4 verwiesen.

      guggst du hier



      Die Anfrage, die Lars vorher eingefügt hat und die gestern behandelt werden sollte, hab ich noch nicht gefunden.


      Für mich ergibt sich dabei folgendes:

      Die Freizeitfischerei hat für die Bundesregierung einen extrem geringen Stellenwert. Sie bringt kau Gelder ein und der Tourismus bietet ein so breites Spektrum, dass wir hier nur im Promillbereich existieren. Verbote in der Freizeitfischerei sind leicht durchzusetzen und Widerstände verpuffen wie ein Tropfen auf dem heißen Stein.

      Zudem sind sie kostengünstig, da diese Einschränkungen keine zusätzlichen Kosten bedeuten. Einbußen durch fehlenden Angeltourismus sieht man nicht. Sie werden durch andere Bereich aufgefangen. Die Kleinbootbesitzer haben noch genug Fläche wo sie angeln knen und die paar Angelkutter sind nich der Rede wert. Wenn sie keine Einnahmen mehr haben, können sie ihre Kutter verkaufen. Der Erlös wird ja bei Hartz IV angerechnet, so dass auch hier wenig Kosten entstehen.


      Klingt makaber, aber so denken die Politiker. Sie sind gezwungen, Maßnahmen in den FFH Gebieten zu treffen. Und Angelverbote stellen für sie die Maßnahmen dar, die am wenigsten negative Auswirkungen haben.


      Gehen wir davon aus, dass das Angelverbot durchgesetzt wird und dass dies auch in anderen FFH Gebieten ausgeweitet wird. Für die Natura 2000 sind das Prestigemaßnahmen, die für die Umweltpolitik ein Zeichen des guten Wiens setzt und wo mit wenig bis keinen erfolgsversprechenden Klagen zu rechnen ist.



      Das hört sich jetzt zwar so an, als würde ich den Kopf in den Sand stecken, aber es ist meine Befürchtung, wie das ganze Enden wird.


      Leider!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AddiHH ()

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      Lars S-H schrieb:

      Und heute sind wir dann Thema im Deutschen Bundestag. Wir wussten das schon vorher, durften das aber nicht kommunizieren, da wir verhindern wollten, dass sich das BMUB vorbereiten kann.

      Ich hoffe einen Link zu einem Videomitschnitt zu erhalten!

      Die Fragen gefallen mir. Könnten von uns stammen.... :saint:

      Danke an Ingrid Pahlmann!


      Hier der Link zu der Bundestags-Fragestunde gestern. (Runterscrollen bis Anlage 19) diese befindet sich auf Seite 90 .......... hab ich mal dazugefügt, lässt sich so leichter finden :rolleyes: Flunder
      Natürlich wird keine konkrete Forschungsstudie genannt sondern mal wieder irgendwelche Stammtischparolen verbreitet: "Angler fangen mehr als Berufsfischer, stören Vögel und nehmen dem Schweinswal die Nahrung (Dorsche) weg".
      Die Antwort auf Frage 2 toppt aber alles und spricht Bände...
      Gruß und Petri Heil
      smilieangelngehen Sven

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      Ich lese daraus das Sarah Wagenknecht und Vasallen die Bundesregierung auffordern rechtliche Grundlagen zur Einflussnahme einzelner Ministerien auf die Verfahren zur Unterschutzstellung der AWZ und FFH´s zu unterbinden.
      Die wollen das also mit Macht durchsetzen. Und zwar 10% der Grundfläche eines jeden Bundeslandes!
      Da wird nicht geschaut was in der jeweiligen Region los ist, bzw daraus resultiert.
      Ich muss gleich mal die politische Gesinnung dieser geistesgestörten googeln....
      Gruß Olli,
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      AddiHH schrieb:


      Klingt makaber, aber so denken die Politiker. Sie sind gezwungen, Maßnahmen in den FFH Gebieten zu treffen. Und Angelverbote stellen für sie die Maßnahmen dar, die am wenigsten negative Auswirkungen haben.


      Gehen wir davon aus, dass das Angelverbot durchgesetzt wird und dass dies auch in anderen FFH Gebieten ausgeweitet wird. Für die Natura 2000 sind das Prestigemaßnahmen, die für die Umweltpolitik ein Zeichen des guten Wiens setzt und wo mit wenig bis keinen erfolgsversprechenden Klagen zu rechnen ist.



      Leider!
      Wer wird dazu gezwungen und durch was? Mir ist nicht bekannt das zum FFH Gebiet ein Angelverbot gehört, siehe andere EU Länder.

      Meiner Meinung nach wollen die Parteien ihren "grünen" Wählern einfach etwas vorzeigen.
      Gruß Stefan

      FISHINGSMILEY!
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      ''Im Jahr 2015 betrug die geschätzte Entnahme der deutschen Freizeitfischer 3 161 Tonnen in den Meeresgebieten der Ostsee und lag damit 8 Prozent höher als die Dorschfänge der Berufsfischerei''

      Geschätze Entnahme...also nicht 'Erwiesene'.
      Zudem betrifft es die Meeresgebiete Ostsee... Wieviel wurde also in den Gebieten gefangen, die geschützt werden sollen?
      Wieviele Angler fahren in diese Gebiete und fangen wieviel?
      Dieses sollte zunächst einmal abschließend zu 100% geklärt werden.
      Und ja: Das Fischen in Riffgebieten ist erfolgsversprechend, da hier auch Fische sind. Wenn Trawlerflotten in allen anderen Gebieten km-breit alles leer machen, braucht man hier auch nicht mehr zu angeln. Dann kann ich die Ruten auch auf dem IKEA-Parkplatz auswerfen. Der Fangerfolg ist genauso hoch!!!
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      AddiHH schrieb:


      Wieviel wurde also in den Gebieten gefangen, die geschützt werden sollen?
      Wieviele Angler fahren in diese Gebiete und fangen wieviel?
      Dieses sollte zunächst einmal abschließend zu 100% geklärt werden.
      Das kann niemand beantworten, da die Fischbestände Ostsee in "Rechtecken" berechnet werden, ich glaube 30 x 35 SM. Das ist aber jetzt alles mal so aus dem Kopf, weil ich nebenbei den gestrigen Blödsinn aus dem Bundestag bearbeite...
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      Dagegen2 SEA2
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      Ich lach mich Schlapp, sind die so D... oder tun die nur so ....mal lieber ohne weitere Worte. rofeka rofeka


      Sind ja bald Wahlen und da kann ich nur sagen selber schuld!!



      "" Traditionell Erstklassig ""


      NUR DER HSV

      Gruß

      Mario
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      Es gibt jetzt die Antworten vom BMUB auf die Fragen von Ingrid Pahlmann von der CDU/ CSU.

      Von der Argumentation für uns nichts Neues, es gibt weiterhin keinen wissenschaftlichen, haltbaren Nachweis.

      Jedoch sollte sich jeder Wassersportler die Antworten genau durchlesen! Wir haben immer wiederholt, dass es sich hierbei um den Beginn eines generellen Verbotes für den gesamten Wassersport bis hin zu nutzungsfreien Zonen in den Natura-2000 Gebieten handeln wird.

      Zitat „Der von der Freizeitfischerei ausgehende Bootsverkehr entfaltet sein Störpotenzial durch den Aufenthalt abseits der Hauptschifffahrtsrouten direkt über den Nahrungs¬gründen der Seevögel, den geschützten Sandbänken und Riffen“.

      Das ist natürlich nicht wissenschaftlich belegt! Also entweder alle oder keiner wird es am Ende heißen müssen, um „Willkür“ zu vermeiden. Wie wird es dann wohl entschieden?
      Eventuell verbieten die uns ja das Angeln auf Dorsch bald vollständig, damit der Schweinswal Futter hat. Der frisst im Übrigen laut der Antwort anscheinend nur die Dorsche, die nicht durch Angler gefangen werden. Das kann man zumindest denken, wenn man die Begründung liest. Damit bekommt auch das bag limit auf Dorsch eine ganz neue Bedeutung. Jeder von Anglern nicht gefangene Dorsch ist zusätzliche Nahrung für die Schweinswale. Der Wiederaufbau des Laichdorschbestandes ist also gar nicht mehr unser Problem, dass des Schweinswals war es noch nie – unser gemeinsames Problem sind die unternährten Schweinswale in der Ostsee. Ein Nachweis hierfür – fehlt wie bei allen anderen Punkten dieser Diskussion wie immer völlig.

      In Wahrheit ernährt sich der Schweinswal in erster Linie von kleinen Fischen wie Heringen, Makrelen und Plattfischen wie Scholle und Flunder – von Dorschen eher nicht. Daran erkennt man die notdürftigen und lächerlichen Argumentationsversuche durch das BMUB.

      Zitat „Der Erhaltungszustand des Lebensraumtyps „Riffe“ in der Ostsee wurde im letzten FFH-Bericht 2013 (Dritter Nationaler Bericht (Berichtsperiode 2007–2012) gemäß Artikel 17 FFH-Richtlinie) mit „unzureichend“ bewertet. Schutzmaßnahmen auf Ebene der Natura 2000-Schutz-ziele sind dementsprechend dringend zu ergreifen.“

      Es fehlt jedoch weiterhin der Nachweis, dass die Freizeitfischerei hier Schaden anrichtet oder alleine durch ein Verbot der Freizeitfischerei die Ziele erreicht werden. Ebenso ist klar zu erkennen, dass die EU kein Verbot der Freizeitfischerei fordert, sondern lediglich darauf verweist, dass Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen. Im übrigem attestiert selbst das BfN dem Schutzgebiet Fehmarnbelt einen guten bis sehr guten Zustand!

      Zitat“ Es handelt sich nicht um ein pauschales Verbot, sondern um eine räumlich und zeitlich differenzierte Regulierung der Freizeitfischerei in den Schutzgebieten. Durch die vorgeschlagenen Verordnungen wird die Freizeitfischerei nur auf einen Teil der Schutzgebiete ausgeschlossen. Das bedeutet, große Teile der deutschen Nord- und Ostsee sind weiterhin für die Freizeitfischerei uneingeschränkt nutzbar.“

      Ein unbegründetes Verbot bleibt unbegründet auch wenn es nicht pauschal ist oder auf reduzierte Fläche umgesetzt wird. Auch wenn große Teile der Nord – und Ostsee – die nicht im Zugriff des BMUB unterliegen – großzügig vom BMUB „uneingeschränkt nutzbar“ betitelt wurden, ändert es nichts an der Tatsache, dass große Teile der deutschen AWZ zukünftig nicht mehr beangelt werden dürfen.

      Unabhängig hiervon ist nicht die prozentuale Wasserfläche entscheidend, sondern der Anteil an Fanggründen und die liegen leider in großen Teilen in der AWZ. Wenn auf der 10% der Fläche der Deutschland das Autofahren verbietet – mag das kein „pauschales Verbot“ sein. Sind die 10% aber das gesamte Straßennetz ist dieses sehr erheblich!

      Wir legen Euch einmal mehr die Karte der Natura-2000 Gebiete rund um Fehmarn bei. Dann wird jedem ersichtlich gegen was wir kämpfen und warum alle mitmachen sollten.
      Dies ist nur eine erste kurze Reaktion unsererseits


      Eine ausführliche Stellungsnahmen wird es von uns in den kommenden Tagen geben.
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