Anglerdemo 2.0 Es geht weiter !!

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    • Liebe Fehmarnangler, liebe Gäste des Forums,

      wir haben bereits gestern unser neues Motto veröffentlicht: ANGLERDEMO 2.0- jetzt erst recht!

      Heute möchten wir Euch die Begründung für unser neues Motto liefern.

      Am 22.April 2017 hat Frau Bettina Hagedorn von der SPD den neuen Verordnungsentwurf zu den Angelverbotszonen im Fehmarnbelt als Erfolg und Lösung "in Abstimmung mit den betroffenen Kutterkapitänen" im Rahmen unserer Podiumsdiskussion veröffentlicht. Wir konnten bereits am 22. April 2017 gegenüber Frau Hagedorn - im Beisein der Presse - belegen, dass dieser Verordnungsentwurf nicht mit den Kutterkapitänen abgestimmt ist und die Kutterkapitäne sich ganz klar gegen Angelverbote in den AWZ aussprechen. Ohne wissenschaftlichen Nachweis für einen Nutzen gibt es für uns nicht einmal eine Diskussionsgrundlage. Dieser Nachweis steht bis heute noch aus.

      Nichtsdestotrotz hat Frau Bettina Hagedorn an ihrer Meinung festgehalten und am 24. April 2017 eine Pressemitteilung zu diesem Thema herausgegeben. Nachzulesen unter bettina-hagedorn.de/

      Dazu gibt es heute einen interessanten Bericht in den Lübecker Nachrichten. Diesen Artikel haben wir dieser Meldung beigefügt, damit Ihr einen Vergleich zwischen der Pressemitteilung von Frau Hagedorn und den Beteiligten ziehen könnt! Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Lübecker Nachrichten. Vielen Dank an die LN! http://www.ln-online.de/



      Nachdem also Frau Hagedorn mit dieser Pressemitteilung uns allen zeigt, mit welchen Bandagen gekämpft wird, haben wir uns gesagt: Wir Angler geben nicht auf- jetzt erst recht!
      Wir hoffen weiterhin auf Eure Unterstützung!

      Die Vorgehensweise der SPD zeigt einmal mehr, dass wir die drohende Gefahr ernst nehmen müssen und die Politik eine eigene Wahrnehmung und Sichtweise hat. Wenn wir uns jetzt nicht wehren und noch lauter werden, haben wir den Kampf gegen die anglerfeindliche Politik verloren. Gemeinsam gegen Angelverbote. ANGLERDEMO 2.0

      Details zur ANGLERDEMO 2.0 werden wir bald veröffentlichen!
      Stolz ein Fehmarnangler zu sein!


      SEA2
    • Nordlicht schrieb:

      Robby schrieb:

      habe grade mit Lars ein neues Logo gebastelt :thumbsup: :thumbsup:

      Der Hintergrund ist schief, es läuft das Wasser aus dem Bild Psst Geheimsmilie
      Schon im Vorraus die Kleinboote weggelassen gibst wieder herbstwindsmiley ;(
      Gruß Peter smilie winke
      - Wer glaubt, Ostseesangeln sei einfach, denkt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten -

      Dagegen2 Fla1
      anglerdemo.de
    • Landtagswahl Schleswig-Holstein – wir fragen nach!

      Unser Partner Wassertourismus in S-H e.V. (WISH) hat im Namen von mehreren Wassersportorganisationen und der Wassersportwirtschaft bei den für die Landtagswahl zugelassenen Parteien ihre Position zum Wassertourismus bzw. Wassersport abgefragt.

      Hier die Antworten der Parteien zum geplanten Angelverbot im Fehmarnbelt:

      Bitte aus diesem Thema nicht in die allgemeine Politik abdriften!! Es geht hier ausschließlich um unser Hobby. Danke!

      Frage: Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktor-sicherheit plant im Fehmarnbelt ein neues Naturschutzgebiet. In diesem angeltouristisch bedeutsamen Gebiet soll in großen Teilen die Freizeitfischerei verboten werden. Wie steht ihre Partei zu diesem Vorhaben des BMUB?

      AfD: Ein vollständiges Verbot der Angelfischerei im Fehmarnbelt ist übertrieben. Nicht wenige Touristen kommen nur wegen des Angelsports zu uns und würden bei den vielen geplanten Verboten nach Dänemark abwandern.

      Bündnis 90/ Die Grünen: Keine Rückmeldung

      CDU: Einen sinnvollen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhenden Meeresschutz wird keiner ernsthaft in Abrede stellen. Der Verordnungs-entwurf enthält jedoch pauschale Verbote und verletzt das Prinzip der Verhältnismäßigkeit. So gehen von Anglern z.B. keine Beeinträchtigungen der Lebensraumtypen aus und wieso im Fehmarnbelt – einer der meistbefahrenen Wasserstraßen – ausgerechnet das Fahren mit Fischkuttern störend wirken soll, ist absolut nicht nachzuvollziehen. Da also der Verordnungsentwurf weder erforderlich, noch geeignet und angemessen ist, wird er von der CDU abgelehnt.

      DIE LINKEN: Um die Umwelt auch für die Nachwelt zu bewahren (auch für zukünftige Generationen von Wassersportlerinnen/Wassersportler) halten wir ein Naturschutzgebiet im Fehmarnbelt für sinnvoll. Allerdings stellt sich die Frage, in wie weit das in Einklang zu bringen ist mit den gravierenden Auswirkungen, die durch die geplante feste Fehmarn-Belt-Querung verursacht wird. Es muss auf jeden Fall einen Nachteilsausgleich für touristische Betriebe geben, die aufgrund der Ausweisung des Naturschutzgebietes finanzielle Einbußen erleiden.

      FDP: Die FDP steht dem unangemessenen und tourismus-feindlichen Vorhaben des BMUB klar ablehnend gegenüber.

      SPD: Die SPD ist der Überzeugung, dass das notwendige Schutzziel in den auszuweisenden Natura 2000-Gebieten kein pauschales Angel-verbot erfordert. Ziel der Verordnung ist, die Ostsee zu schützen. Die Folge daraus darf nicht sein, dass Freizeitfischer und Angelbetriebe existenziell gefährdet werden und folglich aufgeben müssen. Der Angeltourismus in der Ostsee hat einen wichtigen Stellenwert für Schleswig-Holstein. Zudem ist Ostholstein eine der tourismusstärksten Regionen Deutschlands. Das dürfen die derzeitigen Pläne nicht übermäßig einschränken. Aus Sicht der SPD muss natürlich sichergestellt werden, dass umweltrechtlichen Vorgaben entsprochen wird. Gleichzeitig müssen die geplanten Maßnahmen auch bestehende Nutzungskonflikte berücksichtigen. Dafür ist ein konstruktiver Dialog zwischen allen Beteiligten notwendig. Insbesondere auf Bundesebene muss mit Blick auf die auszuweisenden Schutzgebiete und deren Folgen für die Region umgedacht werden.
      Bettina Hagedorn, die SPD-Bundestagsabgeordnete aus Ostholstein, kämpft bereits seit längerem für einen entsprechenden Kompromiss. Die SPD wird dazu weiterhin den Dialog suchen. Unsere Priorität ist es, die Tourismusfischerei ökologisch, ökonomisch und nachhaltig zu gestalten.

      SSW: Bei einer Ausweisung eines neuen Naturschutzgebietes im Fehmarnbelt muss der Bund den verschiedenen Anforderungen von Naturschutz, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten Rechnung tragen. In diesem Sinne wurde von uns, zusammen mit unseren Koalitionspartnern, ein Antrag im Landtag gestellt. Aus unserer Sicht dient ein Verbot des Freizeitangelns in der Ostsee nicht dem Schutz der Natur. Es hat sich gezeigt, dass ein solches Verbot auch nicht die Akzeptanz in der Bevölkerung erreicht, denn aus naturschutzfachlicher Sicht stellt das Angeln dort keine Gefährdung für die Schutzgüter dar.

      Frage: Seit Anfang 2017gilt für die Freizeitfischerei in der westlichen Ostsee ein „bag limit“ auf Dorsch. Gleichzeitig wurde die Dorschquote für die Fischerei massiv gekürzt. Die Fischerei erhält hierfür von der EU, dem Bund und dem Land eine finanzielle Unterstützung. Für eine finanzielle Unterstützung der extrem betroffenen angeltouristischen Betriebe sind die Bundesländer zuständig. Wie würde Ihre Partei den betroffenen angeltouristischen Betrieben helfen?



      AFD: Eine Fangquote für die Freizeitfischerei ist übertrieben. Über Mindestmaße könnte der Dorsch geschützt werden. In der Berufsfischerei streben wir die Abschaffung der Treibstoffzuschüsse an, damit, damit Fahrten für kleine Fangmengen unterbleiben. Statt der Fangquoten möchten wir eine Verringerung der Schleppgeschwindigkeit und größere Maschenweiten, um kleineren Fischen ein Entkommen zu ermöglichen, Bisher werden sie am Netzende zerquetscht.

      Bündnis 90/ Die Grünen: Keine Rückmeldung

      CDU: Ab Januar dieses Jahres darf jeder Freizeitfischer in den Monaten Februar und März drei, im übrigen Jahr fünf Dorsche pro Tag angeln. Diese Einschränkung ist - auch aufgrund der Fangbeschränkungen der Berufsfischerei - vertretbar.

      Die Linken: Grundsätzlich stehen wir zu einer Begrenzung des Dorschfanges, der ja eine Erholung der Bestände bewirken sollen. Denn auch zukünftige Generationen wollen ja an einer Ostsee wohnen, in der der Dorsch nicht ausgestorben ist. Die Einbeziehung der Freizeitfischerei bei der notwendigen Fangquotenreduzierung ist ein neues Instrument, dessen Wirkung noch nicht absehbar ist, zumal es ja auch Umgehungsmöglichkeiten gibt. In weit dies den Dorschbeständen hilft, erscheint somit zumindest fragwürdig. Selbstverständlich muss es einen finanziellen Ausgleich für Verluste der angeltouristischen Betriebe geben, wenn diese aufgrund der gesetzlichen Vorgaben Umsatzeinbußen erleiden.
      Die bisherige Regelung halten wir für nicht zielführend. Diskussionswürdig finden wir die Position des LAV M-V e.V. . Die Forderungen des LAV MV mit dem Namen„Agenda 45-0- 10“ zielen auf nachhaltigen Dorschfang. Die drei Zahlen bedeuten im Einzelnen folgendes: 45 - das derzeitig aktuelle Fangmindestmaß von 35 cm soll auf 45 cm heraufgesetzt werden. Nur so können die Dorsche wenigstens einmal gelaicht haben, bevor sie angelandet werden dürfen. 0 - wir wollen keinen Dorsch fangen während der Schonzeit. Derzeit sind 3 Tiere pro Tag als Baglimit erlaubt. Diese Ausnahme ist nicht zielführend, denn Schonzeit heißt in Ruhe laichen lassen, also nicht gefangen werden. 10- die Zahl steht für das Baglimit, das wir für 2018 fordern, statt der 5 Dorsche, die derzeit außerhalb der Laichzeit erlaubt sind. Wir bezeichnen diese 10 als psychologisch wertvolles Maß, da ohnehin die meisten Angler gar nicht so viele Dorsche pro Tag fangen. So werden diejenigen, die es tatsächlich schaffen, nicht unnötig reglementiert und für die, die von fernher kommen, lohnt sich die Anfahrt eher.

      FDP: Das „bag limit“ erachten wir als überzogen und als fragwürdig begründet. Angelgäste werden ohne Not vertrieben. Am besten wäre den betroffenen angeltouristischen Betrieben geholfen, wenn das „bag limit“ aufgehoben wird. Dafür setzen wir uns ein.

      SPD: Um die Folgen der im Jahr 2016 beschlossenen Fangquotenkürzung in der Ostsee abzufedern, erhalten Berufsfischer für die vorübergehende oder endgültige Stilllegung ihrer Fahrzeuge finanzielle Unterstützung. Die Mittel dafür stammen aus dem Ostseemanagementplan. Zusätzlich stehen EU-Mittel zur Verfügung. Ziel ist es, die Küstenfischerei zu erhalten und insbesondere jungen Menschen Perspektive in der Fischerei zu bieten.
      Die Ausgleichszahlungen des Landwirtschaftsministeriums sind jedoch nur für Fangeinbußen und somit für die Berufsfischerei möglich. Wir hoffen, dass die in diesem Jahr getroffenen Maßnahmen dazu führen, dass sich der Dorschbestand erholt, sodass die Maßnahmen lediglich auf 2017 beschränkt bleiben.

      SSW: Die seit dem 01.01.2017 entsprechende EU-Verordnung ist in Kraft. Davon betroffen sind nicht nur die Fischerei, sondern auch die Freizeitangler. Damit gilt eine Fangbegrenzung für den Dorsch auch für Freizeitangler. Diese Maßnahme wurde getroffen, um den Dorschbestand in der Ostsee zu schützen, um ihn zu erhalten und damit er sich wieder erholen kann. Die Begrenzung stellt zwar eine Einschränkung dar, es ist aber kein komplettes Fangverbot für Freizeitangler. Selbst wenn die Quote erreicht wurde, dürfen andere Fischarten geangelt werden.

      Mit freundlicher Genehmigung der „Wassertourismus in Schleswig-Holstein e.V. (WISH)“

      www.wassertourismus-sh.com/wassertourimus-sh
      Stolz ein Fehmarnangler zu sein!


      SEA2
    • Ja jetzt wird natürlich wieder sehr viel versprochen, nach der Wahl sieht alles wieder anders aus ;( . Also eine Partei ist bei mir jetzt schon aus dem Rennen :thumbdown:
      Gruß Peter smilie winke
      - Wer glaubt, Ostseesangeln sei einfach, denkt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten -

      Dagegen2 Fla1
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