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Vorherige Beiträge 546

  • Smartmob ist geil, hätte ich eigentlich selber drauf kommen können. Aber, ist wohl eine Frage des Alters ^^

    Dennoch, aufwachen es ist 1 Minute vor 12
  • Hier ein Griff in die jüngere Geschichte:

    31.3.1979 100 Traktoren und Zehntausende Demonstranten demonstrieren gegen die Atomkraft.
    Unter anderem richtet sich der Protest auch gegen die geplante Wiederaufbereitungsanlage
    in Gorleben!

    16.05.1979 Der Ministerpräsident von Niedersachsen, Albrecht, Vater unserer Verteidi-
    gungsministerin von der Leyen , erklärt, dass der Bau der WAA derzeit politisch nicht
    umsetzbar sei. Der geplante Bau wurde nicht vollzogen. Der Protest hat Wirkung
    gezeigt!!!

    Resümee: Wir brauchen sehr sehr viele Mitstreiter, Sympathisanten, die bereit sind, sich für unsere
    Sache auch lautstark einzusetzen und zwar da, wo man auch von den politisch
    Verantwortlichen gehört wird.
    Das zu organisieren ist allerdings eine Herkulesaufgabe, die viele kräftige Schultern benötigt.
  • Info zu den Bildern Anglerdemo 2.0

    Robby und ich haben ja auf der Anglerdemo 2.0 viele Fotos gemacht. smiliefotoman
    Einige haben wir hier in die Galerie geladen, aber nicht alle.
    Wer von Euch an allen Bildern interessiert ist, sich die hier in der Galerie befindenden nicht alle herunterladen möchte, dem bieten wir nun folgendes an:

    Wir werden alle gemachten Aufnahmen auf eine DVD brennen.
    Diese ist dann zum Unkostenbeitrag von 2,50 € käuflich zu erwerben.
    Wer nun diese DVD haben möchte, bitte eine PN an Robby schreiben unter Angabe der Lieferadresse.
    Sobald die DVD fertig ist wird sie dann verschickt.
    Das Geld bitte im Vorfeld auf das Forenkonto gut schreiben lassen. Geht auch mit Hilfe des Spenden Button

  • So...hier mal meine Impressionen vom letzten Wochenende...

    Anglerdemo 2.0





    Für mich war klar, dass ich an dem nicht für Bootsangler ausgelegten Teil der Anglerdemo 2.0 teilnehmen
    würde. Um ehrlich zu sein halten sich meine Hoffnungen, hier noch etwas zu erreichen, zwar in Grenzen,
    aber versuchen muss man es meiner Meinung nach trotzdem. Glücklicherweise war die Autobahn frei,
    so dass wir rechtzeitig in Heiligenhafen eintrafen. Begleitet wurde ich dieses Mal zur Abwechslung von
    meiner Frau und unserem Hund. An der SEHO hatten sich schon einige Angler eingefunden.



    Auch Hauptorganisator Lars Wernicke war natürlich bereits vor Ort. Viele Fehmarn Angler warteten
    ebenfalls auf den Beginn der Veranstaltung.



    Fehmarn Angler im Ordner Einsatz



    Aber auch die Hamburger Angler mit ein paar bekannten Gesichtern waren bereits vor Ort.
    Im weiteren Verlauf tauchten dann auch ein paar Lübecker, eine Abordnung des DMV, der Rheinische
    Fischereiverband, der KAV Nordfriesland und zahlreiche andere Angler, die ich nicht irgendwelchen
    Organisationen oder Regionen zuordnen konnte, auf.







    Am Hafen war bereits der Sarg mit dem Angeltourismus, der an diesem Tag symbolisch zu Grabe
    getragen werden sollte, aufgestellt.



    Um exakt Fünf vor Zwölf eröffnete Lars dann die Veranstaltung mit den Worten „Es ist fünf vor Zwölf“
    …um ehrlich zu sein; ich befürchte es ist bereits fünf nach Zwölf.





    Nach einer durch Glockengeläut eingeleiteten Schweigeminute sprachen ein paar Vertreter aus der Politik
    und den Verbänden ein paar klare Worte bevor der Trauermarsch, angeführt von den Sargträgern, durch
    Heiligenhafen zog.











    Für die Bootsangler (und das waren wohl leider der überwiegende Teil) ging es im Anschluss zu den Booten.
    Meine Frau und ich hatten noch ausreichend Zeit um ein leckeres Fischbrötchen zu essen.
    Nachdem wir uns gestärkt hatten ging es auf die Insel an den Sund um den Bootskonvoi anzuschauen.
    Idealerweise hatte Lars die Veranstaltung so gut geplant, dass zwei Minuten nach unserem Eintreffen
    die ersten Bullis der Midsummer Parade an uns vorbeizogen.















    Eine halbe Stunde lang konnten wir nun zahlreiche Bullis von T1 bis T6 bewundern.

























    Nachdem die Bullis an uns vorbei gezogen waren wechselten wir die Seite des Deiches um zu schauen ob
    sich auf der Wasserseite bereits etwas tat. In weiter Entfernung konnte man ein paar Punkte erahnen
    die auf Boote am Sammelpunkt hindeuteten. Lediglich das sich positionierende Boot der Küstenwache
    deutete deutlich daraufhin das wir am richtigen Platz standen.











    Blick auf die nahenden Kleinboote



    Ein wirklich beeindruckendes Spektakel. Auch wenn wir das Spektakel nur aus zweiter Reihe anschauen
    konnten war es doch beeindruckend. Das Hupkonzert war schon Gänsehaut verursachend.



    Schollenbrandy im Anmarsch...



    Schoki fand ich auch nett.....wer verbirgt sich dahinter?



    Die Urnenbeisetzung auf der SEHO



    Fehmarn Angler im Ordner Einsatz...



    Da die Geheimveranstaltung am Abend irgendwie an mir vorbei gegangen war ging es für uns nach der
    Auflösung des Konvois nach Albertsdorf. Lecker Kaffee und Kuchen im Hofcafe genießen.



    Um die zugenommenen Kalorien zumindest zu Teilen wieder abzubauen ging es dann noch für einen
    Spaziergang an meinen geliebten Strand.



    Abends durften wir dann Gäste bei den Wohlmanns sein und den Tag bei etwas leckerem vom Grill
    ausklingen lassen. Auch an dieser Stelle nochmal ein Danke dafür.



    Am nächsten Tag ging es dann nach einem hervorragenden Frühstück und ein paar weiteren
    Impressionen von der Insel zurück nach Hamburg.



    Ein tolles Wochenende trotz des für mich nach wie vor ziemlich beängstigenden Grundes… geben wir
    die Hoffnung nicht auf.

    In diesem Sinne…wir sehen uns hoffentlich beim Finale. Anglerdemo 3.0 Das Finale.



    Love the sea... Malte
  • Bombe220488 schrieb:

    AddiHH schrieb:

    Klingt makaber, aber so denken die Politiker. Sie sind gezwungen, Maßnahmen in den FFH Gebieten zu treffen. Und Angelverbote stellen für sie die Maßnahmen dar, die am wenigsten negative Auswirkungen haben.


    Gehen wir davon aus, dass das Angelverbot durchgesetzt wird und dass dies auch in anderen FFH Gebieten ausgeweitet wird. Für die Natura 2000 sind das Prestigemaßnahmen, die für die Umweltpolitik ein Zeichen des guten Wiens setzt und wo mit wenig bis keinen erfolgsversprechenden Klagen zu rechnen ist.



    Leider!
    Wer wird dazu gezwungen und durch was? Mir ist nicht bekannt das zum FFH Gebiet ein Angelverbot gehört, siehe andere EU Länder.
    Meiner Meinung nach wollen die Parteien ihren "grünen" Wählern einfach etwas vorzeigen.
    Sie sind gezwungen, weil die Umweltverbände Klage in Köln eingereicht haben und Beschweider bei der EU Kommision. Sie MÜSSEN als was machen. Und da kommen wir als Angler ins Spiel. Bauernopfer...Wir sollen für verfehlte Fischereipolitik herhalten, damit die Politik was in für ihre angeblichen tollen Maßnahmen zum Schutze der FFH Gebiete vorweisen können. Denn wir Angler sind ein billiges Opfer....wir können keine Entschädigung verlangen...auch die Kutterbetreiber nicht und alle, die für die Tourismusbranche arbeiten und Einbußen vermelden, können nicht einen Cent Ausgleich erwarten.
    Das der Region durch das Ausbleiben von Angeltouristen große Einnahmeverluste entstehen, ist den Politikern -um es in einfachem Deutsch zu sagen- SCHEIß-EGAL!

    Unsere kleine Truppe aus dem Askari-Angelforum, die sich seit JAhren einmal im Jahr an der OStsee trifft und für durchschnittlich eine Woche dort seinen Urlaub verbringt...mit Kind und Kegel...ist bereits am überlegen, nach DK abzuwandern.

    Wir finden Fehmarn immer wieder toll, wir fahren dorthin um zu angeln und Spaß zu haben. Wir geben vie Geld aus, Soeisen fast jeden Abend in den dortigen Restaurants, wir stehen am Strand und angeln und gehen auf einen Kutter.
    Wir wollen nicht mit viel FIsch nach HAuse fahren, aber jeder von uns hat die Hoffnung, dass er ein paar Fische fangen kann. Besonders auf dem Kutter. Nie haben wir uns besackt, kaum einer hatte bisher mehr als 5 Dorsche mit ans Land gebracht. Oft waren sogar welche dabei, die Schneider waren oder nur 2 Stück im Eimer hatten.
    Und eben so oft, hätten wir mehr mit nach Hause bringen können, hätten wir die 38er abgeschlachtet. Aber wir haben uns selbst ein Maß gesetzt, dass wir die Kinderstube in Ruhe lassen.

    Aber das Baglimit hat uns die Hoffnung genommen. DIe Hoffnung, die jder Lottospieler hat, er könnte evtl mal die 6 richtigen ZAhlen angekeuzt haben. Aber wenn die REgierung sagen würde, für 6 Richtige bekommst du nur 500 Euro, dann spielt keiner mehr!

    Und so ist es sinnlos, ohne Hoffnung auf einen guten Fang hinauszufahren.

    Die Politiker wollen uns nicht erhören, also müssen sie fühlen....

    Ich werde 2018 keine 10 Euro für SH zahlen, ich werde 2018 nicht nach Fehmarn fahren und ich werde auch nicht an die sonstige deutsche Ostseeküste fahren.
    Ich habe meinen Protest mit der Teilnahme an der Demo auf Fehmarn und in Heligenhaben gezeigt. Man hat ihn nicht erhört.

    Jetzt müssen sie meinen Protest fühlen.
  • Damit das noch mal verdeutlicht wird. Gestern wurde bei uns in der Tageszeitung bekannt gegeben das ein weiterer Grosser Abschnitt der HAse als FFH Gebiet aus gewiesen wurde. In dem Bericht ging es nicht im einzelnen was das Bewirkt. Nur die AFD hatte geschrieben das die Einschränkungen für Landwirte, Jäger und Angler massiv seien. Dazu habe ich noch mal ein Bericht aus der OZ (Osnabrücker Zeitung) gefunden der verdeutlicht was da geanu auf uns zukommt.

    Interessant fand ich, das zwischen Salzbergen und Emsbüren kein Schutzgebiet an der Ems kommt, die Begründung lautet: Der Widerstand war zu Groß.

    Also wenn das was bringt dann LAUTER; NOCH GRÖSSER und AUFMERKSAMER Anglerdemo3.0
  • Es gibt jetzt die Antworten vom BMUB auf die Fragen von Ingrid Pahlmann von der CDU/ CSU.

    Von der Argumentation für uns nichts Neues, es gibt weiterhin keinen wissenschaftlichen, haltbaren Nachweis.

    Jedoch sollte sich jeder Wassersportler die Antworten genau durchlesen! Wir haben immer wiederholt, dass es sich hierbei um den Beginn eines generellen Verbotes für den gesamten Wassersport bis hin zu nutzungsfreien Zonen in den Natura-2000 Gebieten handeln wird.

    Zitat „Der von der Freizeitfischerei ausgehende Bootsverkehr entfaltet sein Störpotenzial durch den Aufenthalt abseits der Hauptschifffahrtsrouten direkt über den Nahrungs¬gründen der Seevögel, den geschützten Sandbänken und Riffen“.

    Das ist natürlich nicht wissenschaftlich belegt! Also entweder alle oder keiner wird es am Ende heißen müssen, um „Willkür“ zu vermeiden. Wie wird es dann wohl entschieden?
    Eventuell verbieten die uns ja das Angeln auf Dorsch bald vollständig, damit der Schweinswal Futter hat. Der frisst im Übrigen laut der Antwort anscheinend nur die Dorsche, die nicht durch Angler gefangen werden. Das kann man zumindest denken, wenn man die Begründung liest. Damit bekommt auch das bag limit auf Dorsch eine ganz neue Bedeutung. Jeder von Anglern nicht gefangene Dorsch ist zusätzliche Nahrung für die Schweinswale. Der Wiederaufbau des Laichdorschbestandes ist also gar nicht mehr unser Problem, dass des Schweinswals war es noch nie – unser gemeinsames Problem sind die unternährten Schweinswale in der Ostsee. Ein Nachweis hierfür – fehlt wie bei allen anderen Punkten dieser Diskussion wie immer völlig.

    In Wahrheit ernährt sich der Schweinswal in erster Linie von kleinen Fischen wie Heringen, Makrelen und Plattfischen wie Scholle und Flunder – von Dorschen eher nicht. Daran erkennt man die notdürftigen und lächerlichen Argumentationsversuche durch das BMUB.

    Zitat „Der Erhaltungszustand des Lebensraumtyps „Riffe“ in der Ostsee wurde im letzten FFH-Bericht 2013 (Dritter Nationaler Bericht (Berichtsperiode 2007–2012) gemäß Artikel 17 FFH-Richtlinie) mit „unzureichend“ bewertet. Schutzmaßnahmen auf Ebene der Natura 2000-Schutz-ziele sind dementsprechend dringend zu ergreifen.“

    Es fehlt jedoch weiterhin der Nachweis, dass die Freizeitfischerei hier Schaden anrichtet oder alleine durch ein Verbot der Freizeitfischerei die Ziele erreicht werden. Ebenso ist klar zu erkennen, dass die EU kein Verbot der Freizeitfischerei fordert, sondern lediglich darauf verweist, dass Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen. Im übrigem attestiert selbst das BfN dem Schutzgebiet Fehmarnbelt einen guten bis sehr guten Zustand!

    Zitat“ Es handelt sich nicht um ein pauschales Verbot, sondern um eine räumlich und zeitlich differenzierte Regulierung der Freizeitfischerei in den Schutzgebieten. Durch die vorgeschlagenen Verordnungen wird die Freizeitfischerei nur auf einen Teil der Schutzgebiete ausgeschlossen. Das bedeutet, große Teile der deutschen Nord- und Ostsee sind weiterhin für die Freizeitfischerei uneingeschränkt nutzbar.“

    Ein unbegründetes Verbot bleibt unbegründet auch wenn es nicht pauschal ist oder auf reduzierte Fläche umgesetzt wird. Auch wenn große Teile der Nord – und Ostsee – die nicht im Zugriff des BMUB unterliegen – großzügig vom BMUB „uneingeschränkt nutzbar“ betitelt wurden, ändert es nichts an der Tatsache, dass große Teile der deutschen AWZ zukünftig nicht mehr beangelt werden dürfen.

    Unabhängig hiervon ist nicht die prozentuale Wasserfläche entscheidend, sondern der Anteil an Fanggründen und die liegen leider in großen Teilen in der AWZ. Wenn auf der 10% der Fläche der Deutschland das Autofahren verbietet – mag das kein „pauschales Verbot“ sein. Sind die 10% aber das gesamte Straßennetz ist dieses sehr erheblich!

    Wir legen Euch einmal mehr die Karte der Natura-2000 Gebiete rund um Fehmarn bei. Dann wird jedem ersichtlich gegen was wir kämpfen und warum alle mitmachen sollten.
    Dies ist nur eine erste kurze Reaktion unsererseits


    Eine ausführliche Stellungsnahmen wird es von uns in den kommenden Tagen geben.